Uni Leipzig

Die kommunale Vergabepraxis im Freistaat Sachsen

Neue Analyse veröffentlicht

Anfang März ist die neue Analyse für die „kommunale Vergabepraxis im Freistaat Sachsen“ (KOMKIS) der Universität Leipzig veröffentlicht wurden. Die Studie wird am Institut für Öffentliche Finanzen und Public Management der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität im angesiedelten Kompetenzzentrum für kommunale Infrastruktur Sachsen herausgegeben. Grundlage der Studie ist eine landesweite Befragung der 422 kreisangehörigen Gemeinden, kreisfreien Städte und Landkreise. Sie widmet sich dem Bedarf an Informationen zum Status quo der Vergabepraxis kommunaler Auftraggeber.

Die KOMKIS-Studie  liefert u.a. konkrete Zahlen zum Ausgabeverhalten beim Ankauf von Gütern, Leistungen und Bauleistungen. So bewegt sich beispielsweise das jährliche Auftragsvolumen sächsischer Kommunen auf 1,25 Mrd. Euro oder 317 Euro pro Einwohner. Ferner gibt Studie Auskunft über die Erfragungen und die Verhaltensmuster der kommunalen Auftraggeber im Hinblick auf die Organisation ihres Beschaffungswesens und die Durchführung von Vergabeverfahren. Sie deckt beispielsweise auf, dass ein Entwicklungspotential sowohl bei der elektronischen Abwicklung von Beschaffungsprozessen als auch bei der Einbeziehung von strategischen Vergabezwecken besteht.

Die vorliegende Studie wurde durch das Kompetenzzentrum für kommunale Infrastruktur Sachsen (KOMKIS) im Zeitraum vom Juni 2018 bis Dezember 2019 erstellt. Der Fragebogen, welcher landesweit an 422 kreisangehörigen Gemeinden, kreisfreien Städte und Landkreise versendet wurde, ging u.a. auf folgende Aspekte ein:

  • Erhebung allgemeiner kommunaler Angaben
  • kommunalen Vergaben im Bausektor
  • Vergaben im Liefer- und Dienstleistungssektor
  • Organisation der Vergabepraxis

Der Umfragezeitraum war im August und September 2018. Der Fragebogen wurde von 11,5 Prozent der Grundgesamtheit ausgefüllt.

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