Gesellschaftlicher Dialog Migration und Integration
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SERIE: Rund um den 4. Gesellschaftlichen Dialog Migration & Integration

Eine Gesellschaft – durch Zusammenhalt und Integration

Kongress betrachtet fünf Herausforderungen rund um Migration & Integration

Als übergreifender Diskurs soll der Kongress wichtigen gesellschaftspolitischen Akteuren die Gelegenheit geben, Änderungs- und Handlungswünsche an die Politik zu formulieren. Am 8./9. November 2018 stehen beim „4. Gesellschaftlichen Dialog Migration & Integration" die konkreten Probleme bei der Aufnahme und Integration von Flüchtlingen im Vordergrund. Der Erfahrungsaustausch soll dazu führen, Ansätze und Lösungen zu diskutieren, die dem gesellschaftlichen Zusammenhalt in unserem Land zu Gute kommen.

5 Handlungsfelder

I Integration & Werte

II Bildung & Arbeitsmarkt

III Rückführung & freiwillige Rückkehr

IV Fluchtursachen & illegale Migration

V Ordnungspolitischer Rahmen & Verwaltungsmanagement

Mehr denn je auf die Agenda

Es sind zwei Seiten derselben Medaille, die sich bedingen: Integration funktioniert nur in einer Gesellschaft, die zusammenhält. Zusammenhalt wiederum fußt auf der Integration derjenigen, die in die Bundesrepublik geflüchtet sind oder womöglich bald auch aufgrund des demografischen Wandels und Fachkräftemangels als Arbeitskräfte nach Deutschland gelangen. Bereits im Zuge des Flüchtlingsstroms und spätestens mit der Ankündigung eines Einwanderungsgesetzes durch die schwarz-rote Koalition muss Integration mehr denn je auf die Agenda. Eine Aufgabe für Bund, Länder und Kommunen gleichermaßen.

Verschiedene Formate

  • 4 Sessions im Hauptprogramm

  • 12 Fachforen und Werkstätten

  • 4 Lightning Talks  

  • 6 Best Practice Dialoge

Fördern und Fordern

Einmal mehr gilt die Maxime „Fördern und Fordern“. An erster Stelle erfolgreicher Integration stehen sicherlich Sprachvermögen, Werteakzeptanz und eine möglichst schnelle Eingliederung in den Arbeitsmarkt bzw. in das hiesige (Aus-)Bildungssystem

Eröffnungsplenum "Gradmesser Gesellschaftlicher Zusammenhalt" mit

  • Dr. Johannes Ludewig
  • Staatsministerin Annette Widmann-Mauz
  • BMI-Staatssekretär Dr. Markus Kerber
  • NRW-Minister Dr. Joachim Stamp
  • Dortmunds Oberbürgermeister Ullrich Sierau,
  • BAMF-Präsident Dr. Hans-Eckhard Sommer
  • UNHCR-Repräsentant Dominik Bartsch.

 

Behörden und Organisationen aus Bund, Ländern und Kommunen

Das erfordert beides, einen Rahmen, übergeordnete Ziele, Strategien und Fördergelder von der Bundes- bzw. Länderebene sowie unzählige Verordnungen, Maßnahmen und Projekte auf operativer Ebene, die zumeist bei den Kommunen liegt. Die Zusammenarbeit ist entscheidend: Schlüsselakteure wie das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) und die Bundesagentur für Arbeit (BA) müssen mit lokalen Institutionen und den vielen halböffentlichen, karitativen Einrichtungen und Tausenden Freiwilligen kooperieren. Das ist im Föderalstaat Deutschland eine Riesenaufgabe für Politik und Behörden.

Politisches Gespräch am Abend

Keynote "Von der Zuwanderung zur Integration" : Leonie Gebers, Staatssekretärin im BMAS

 

MdB-Debatte mit Luise Amtsberg (Grüne), Ulla Jelpke (LINKE), Konstantin Kuhle (FDP), Dr. Mathias Middelberg (CDU) und Gülistan Yüksel (SPD).

Sozialer Rechtsstaat

Genauso wie die Bemühungen zur Integration von Geflüchteten und Einwanderern gehören Hilfen für eine freiwillige Rückkehr sowie Abschiebungen zu den Instrumenten unseres sozialen Rechtsstaates. Es geht darum, jenen, die nicht bleibeberechtigt sind und keine Perspektive hierzulande haben, einen neuen Start in ihrem Heimatland zu ermöglichen. Gleichzeitig sind die rechtstaatlichen Möglichkeiten gegenüber kriminellen oder terroristischen Asylbewerbern auszunutzen. Dafür muss auch die Verwaltungsgerichtsbarkeit gestärkt werden.   

Plenum am Morgen "Justiz am Limit" mit 

  • Prof. Dr. iur. Martin Burgi (LMU München)
  • Erna Viktoria Xalter (Präs. VerwG Berlin)
  • MdB Elisabeth Winkelmeier-Becker (CDU)

Langfristig betrachtet, gilt es, Fluchtströme und illegale Migration weitaus stärker an den Wurzeln zu begegnen. Inwiefern ist an den Ursachen vor Ort etwas zu ändern?

Abschlussplenum "Fazit & Perspektiven"

  • Keynote: Integrationsministerin Anne Spiegel, Rheinland-Pfalz
  • Diskussion: Christoph Verenkotte (Präsident BVA), Dr. Markus Richter (Vize-Präs. BAMF), Prof. Dr. Jörg Bogumil (Uni Bochum)

Die Europa-Frage

Schließlich stellen sich übergeordnete europäische Fragen rund um die Sicherung der südlichen Außengrenzen entlang des Mittelmeers – wie können wir in diesen Zeiten zu einer einheitlichen europäischen Migrations- und Asylpolitik kommen? Wie gelangen wir zu einer uniformen Regelung legaler Immigration etwa im Rahmen eines (Fachkräfte-)Einwanderungsgesetzes?

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