Logo und Schriftzug der Deutschen Rentenversicherung
© DRV Bund

E-ID per App bei der DRV-Bund

Schon früh bei der Umsetzung – 92 Prozent Planerfüllung

Die Deutsche Rentenversicherung ist ein Vorreiter der Digitalisierung. Mehr als 92 Prozent der zu erreichenden Zeile des IT-Planungsrats sind bereits jetzt im Betrieb. Die Rentenversicherung ist zuversichtlich alles in der gebotenen Zeit umzusetzen. Dabei hilft auch eine moderne E-ID-Lösung.

Der größte Rentenversicherungsträger in Deutschland hat mehr hat mehr als 80 Millionen Versicherte und Rentenbezieher. Alle können heute schon in fast jeder Lebenslage digitalisiert Anträge stellen und Leistungen einsehen. Durch die Teilnahme am gemeinsamen Portal des Bundes ist die Interoperabilität sichergestellt und zusätzlich besteht ein intensiver Connex zur Knappschaft Bahn See, mit der sich der Koordinierungsausschuss intensiv austauscht. Die Vernetzung mit anderen OZG-Umsetzungspflichten stellt zurzeit eine der informationstechnischen Hauptaufgaben dar.

Sozialversicherungsausweise ausstellen lassen, Rehamaßnahmen beantragen, den Tod von Angehörigen anzeigen lassen – all das und viele weitere Lebenslagen kann die Deutsche Rentenversicherung Bund (DRV Bund) bereits digital abbilden. Die Mitarbeitenden arbeiten bereits weitgehend digitalisiert.

Sichere E-ID per eigens entwickelter App

Die deutsche Rentenversicherung gehört zu den Vorreitern der digitalisierten Bürgerinformation. Bereits seit mehreren Jahren hat die Rentenversicherung Ziele für die Digitalisierung der Verwaltungsleistungen umgesetzt. Die Datenstelle der Rentenversicherung (DSRV) in Würzburg ist hierfür die zentrale Datendrehscheibe zwischen externen und internen Kunden. Das zentrale Problem ist seit Beginn an die sichere Identifikation der Versicherten. Derzeit ist der Personalausweis als Identitätsnachweis implementiert und nutzbar. Von der Einbindung privatwirtschaftlicher Identitätsanbieter sieht die DSRV zurzeit wegen der sensiblen Datenbestände ab.

Die DRV verfügt über hunderte Auskunfts- und Beratungsstellen, die über das gesamte Bundesgebiet verteilt sind und führt dort jährlich mehr als 2,7 Millionen Beratungsgespräche. Derzeit wird an weiteren Lösungen gearbeitet um die Nutzung der Online-Dienste so einfach wie möglich für den Kunden zu gestalten. Angedacht ist eine App-basierte Lösung mittels, bei der sich der Kunde entweder in der Auskunfts- und Beratungsstelle oder mit seinem Personalausweis mit eID registrieren kann. Über die Smartphone-App sollen dann keine Verwaltungsleistungen umgesetzt werden, sondern eine Push-TAN empfangen werden können. Diese Transaktionsnummer dient dann als sicherer zweiter Faktor.

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So kennen es viele Bürgerinnen und Bürger wohl bereits von den Sparkassen. Mit dem frei geschalteten Smartphone wird eine Vertrauenskette begründet, die das nochmalige Vorstelligwerden in der Auskunfts- und Beratungsstelle im Normalfall überflüssig macht. Grundsätzlich könnte das Verfahren auch von anderen Sozialleistungsträgern genutzt werden.

Ungenaue Anweisungen und individuelle Register

Dabei beschäftigen die Fachleute, Techniker und Softwarearchitekten die ungenauen Umsetzungsvorgaben. Einheitliche Standards oder genau formulierte Umsetzungsvorgaben – etwa für Datenformate – kommen entweder zu spät oder werden gar nicht erst erlassen. Das macht die Umsetzung von Softwareschnittstellen schwierig. Zudem sind die Register in Deutschland sehr dezentral gestaltet. Jeder Sozialversicherungsträger hat eigene Aktenzeichen oder Mitgliedsnummern. Ein gemeinsames Merkmal könnte in Zukunft eine einheitliche ID werden, die jeder Bundesbürger besitzt, doch diese Überlegungen sind weit in der Zukunft umzusetzen.

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